Nach einem Jahr Bauzeit sind die Mensa und Ruheräume fertig

Nach den Sommerferien startet das Röntgen-Gymnasium in eine neue Zeitrechnung: Die gestern eingeweihte Mensa werde das Schulleben "fundamental verändern", kündigte Schulleiter Matthias Lippert an.

Zum ersten Mal haben die Röntgen-Gymnasiasten Essens-, Ruhe- und Freizeiträume, in denen sie vom Unterricht völlig abschalten können "und neue Kraft schöpfen können für das, was nach der Pause wartet", sagt Lippert. Die Zeiten, in denen der Unterricht für die Jüngeren mittags endete, sind längst vorbei. Schon Sechstklässler haben an ein bis zwei Nachmittagen Unterricht. Je nach Bedarf können Eltern ihre Kinder sogar an allen Nachmittagen in der Schule betreuen lassen. "So wird Schule zu einem umfassenden Lebensraum."

Die neue Mensa bietet dafür die nötigen Ruhepunkte. Rund 500 000 Euro hat die Stadt investiert, um an der Stelle der einstigen "Q-Bar" zwischen dem dritten Pavillon und dem Atrium einen 365 Quadratmeter großen Freizeit- und Mensabau zu errichten. 65 000 Euro gab's als Zuschuss vom Land.

In knapp einem Jahr Bauzeit ist eine helle Mensa mit Küche entstanden. Gezahlt wird auch hier bargeldlos per Sparkassen- oder Blanko-Geldkarte; im Sommer können die Jugendlichen draußen auf der zur Hentzenallee gelegenen Terrasse sitzen. Auch Lehrerkonferenzen können hier stattfinden.

Den ehemaligen Pavillon 3 hat die Stadt zu Freizeit-Räumen für die Schüler umgestaltet; die bisherigen 13+-Betreuungsräume wurden ins Konzept integriert. Hier können die Schüler in ihren Pausen kickern, lesen, entspannen oder im Schulgarten arbeiten. Gleich nebenan entsteht noch ein Schülerlabor. "Und irgendwann werden wir in dieser Schule bestimmt auch eine ganz tolle Sporthalle haben. . .", gab Matthias Lippert Politikern und Oberbürgermeisterin als Sanierungs-Wunsch mit auf den Weg. 

Quellle: RGA-Online  vom 15.07.2011 / von Kerstin Neuser