"Keiner will sie haben."

Die Konferenz von Évian im Juli 1938
Szenische Lesung mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal
Montag, 18. Februar 2019, 18:00 Uhr, Aula des Röntgen-Gymnasiums

 Am 7. November 2018 haben Studierende der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, eine szenische Lesung zur Flüchtlingskonferenz von Évian im Juli 1938 zur Aufführung gebracht, die sie in einem Seminar selbst entwickelt haben.

Im Sommer 1938 hatten die Regierungen in nahezu allen Ländern der Welt die sich zuspitzende Bedrohung der Juden im Deutschen Reich durchaus wahrgenommen. Durch die rapide steigenden Flüchtlingszahlen sahen sich manche Staaten vor die moralische Heraus­forderung gestellt, eine humane Lösung für die bedrängten Juden zu finden. Auf einer internationalen Konferenz vom 6. bis 15. Juli in Évian-les-Bains am Genfer See wurde mit Vertretern von 32 Staaten darüber diskutiert – mit allerdings größtenteils niederschmettern­den Ergebnissen und mörderischen Folgen.

Das Thema ist aktuell: Auch heute ist die Frage, wie Flüchtlingen zu helfen ist, eine der größten,  wenn nicht die größte politische und moralische Herausforderung. Gleichwohl sind verein­fachende Vergleiche wenig hilfreich, wenn nicht auch die erheblichen Unterschiede erkannt werden.

Durch die Bildungspartnerschaft des Röntgen-Gymnasiums mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge ist es uns möglich, diese szenische Lesung in unserer Aula für alle Mitglieder der Schulgemeinde und die interessierte Öffentlichkeit zur Aufführung zu bringen. Dazu laden wir ganz herzlich ein.

Ausführende:

Arber Balidemaj, Jule Brückelmann, Marko Hršak, Deniz Ilhan, Marija Itschenskij, Melinda Kanacevic, Stefanie Luke, Ogulan Özer, Julia Plötzgen, Lisa Rieder, Carina Rombeck, Alexander Schmitz, Lukas Sellin

Eintritt frei