Schule für Indien und das Rögy baut mit

"Danke für Ihre Unterstützung und Begleitung. Viel hat sich in den letzten Jahren bei uns schon geändert. Das gibt uns Hoffnung", sagte Dr. Lenin Raghuvanshi aus Indien beim Benefizkonzert zugunsten der Kinder im indischen Dorf Baghwanala am Freitagabend in der Aula des Röntgen-Gymnasiums.

Eingeladen hatten das "Dalit-Team", an dem Schülerinnen und Schüler des Rögy, aber auch Lehrer und Eltern beteiligt sind und die Deutsch-Indische Gesellschaft, Zweigstelle Remscheid. Ihr gemeinsames Ziel ist es, eine Schule auf- und auszubauen.
 
Matthias Lippert, Schulleiter des Rögy, skizzierte das Projekt mit einem Augenzwinkern: "Es können sich doch unmöglich alle Beteiligten über die Schulform einig gewesen sein", sagte er mit Blick auf den derzeitigen Streit in der Remscheider Politik, welche Schulform denn nun die bessere oder schlechtere ist.
 
Die Schule in Indien wird für die Dalit gebaut, die ärmste Bevölkerungsgruppe auf dem Subkontinent. Die größte Hilfe für sie bestünde in Bildung, zeigte sich der Rögy-Leiter sicher.
 
"Wir brauchen keine Waffen. Unsere Waffe ist der Verstand", machte die sechste Klasse dann musikalisch deutlich, worum es allen Beteiligten an diesem Abend ging, für den der Landtagsabgeordnete Sven Wolf die Schirmherrschaft übernommen hatte. Die Moderation lag bei Oberstufenschülerin Katharina Michel; sie ist die neue Leiterin des Dalit-Teams.
 
Helma Ritscher zeigte sich ganz bewegt "Ich bin sicher, dass unsere indischen Freunde heute bei uns sind", erklärte Helma Ritscher, Vorsitzende der Deutsch-Indischen Gesellschaft, und zeigte sich bewegt. "Wir sprechen von unserer Schule in Baghwanala, weil sie ausschließlich mit Geld aus Remscheid gebaut wird." Insgesamt werden für den Ausbau 7 000 Euro gebraucht. 

(Quelle: RGA-Online vom 10.10.2011 / von Sabine Naber)