Löwe von RöGy und BM wird immer bunter

Die Schüler des Röntgen-Gymnasiums haben viel Spaß bei der Gestaltung des Wappentiers. Es wird ein Bild-Puzzle aus 40 Teilen.

Fast zum Anfassen echt brüllt der Rögy-BM-Löwe seinem Betrachter entgegen. Die Mähne ist naturistisch gestaltet und das Gesicht erstrahlt im Gelb der Bergischen Morgenpost.

Noch ist die Raubkatze allerdings nicht komplett fertig für die Löwenparade anlässlich des 85. Stadtgeburtstages am 30. August. Die Kunstlehrer Frank Tischer und Constanze Stiegler haben noch bis zum Beginn der Sommerferien Anfang Juli einiges an Arbeit mit ihren Schülern vor sich.

Die ersten bunten Puzzleteile am Körper des 60 Kilo schweren Tieres sind bereits fertig oder in den letzten Zügen. Neben einer Abbildung des Röntgen-Schulgebäudes zieren die Darstellung eines Klassenzimmers sowie weitere Anspielungen auf den Unterricht im Gymnasium den Körper. Die Müngstener Brücker sowie ein Eifelturm für den Austausch mit französischen Schülern sind als Skizze vorgezeichnet und warten nur noch auf den farblichen Anstrich.

Die Röntgenidee, Teile des Skeletts zu sehen, sowie Teile für die BM als Sponsor des Löwen und der Farben werden ebenfalls umgesetzt. "Im Durchschnitt arbeiten zehn bis 20 Schüler an dem Löwen", erklärt Tischer. Mehr sei organisatorisch nicht machbar, damit auch vernünftig an dem Projekt mit Pinsel und Farbe gewerkelt werden kann. Das Interesse sei aber deutlich höher, sagt der Pädagoge.

In Gruppen arbeiten die Jugendlichen an ihrem Part, so sollen möglichst viele der Gymnasiasten mitwirken können. Die stärkste Beteiligung kam bisher aus den unteren Jahrgängen. Die Oberstufe legt aber noch mit Theater-, Bühnenbild- und Schattentheater-AG nach.

"Es gibt welche, die würden gerne den ganzen Löwen gestalten", sagt Tischer, der erfreut ist über die Resonanz für die Aktion. Erva (11), zum Beispiel, liebt Kunst. Sie gestaltet ein pinkes Puzzleteil, das eine Rose und verschiedene Fächer beinhalten soll.

Mitschülerin Jessica (14) hat sich an der Gestaltung des Löwenschwanzes beteiligt, der in ein Grün mit gelben Punkten getaucht wurde. "Ich finde es gut, dass wir das zusammen machen. Es macht total Spaß und man kann kreativ sein", bemerkt Jessica, während sie der Mähne einen Feinschliff verpasst. "Hand in Hand" heißt Henrikes (13) Teil, bei dem zwei Hände ineinander greifen. Der Grund für das Motiv ist einfach: "Das passt gut zur Schule, weil wir hier immer zusammen arbeiten". Momentan sieht der Löwen noch etwas wild aus. "Man braucht ein wenig Geduld, doch am Ende fügen sich alle Teile zusammen", sagt Constanze Stiegler.

Quelle: RP-Online vom 06.06.2014/ Von Anna Mazzalupi