Kooperationsvertrag zwischen dem Röntgen-Gymnasium, dem TGC und der LTG

Gestern zückten der Direktor des Röntgen-Gymnasiums, Matthias Lippert, Ben Vieler von der Lenneper Turngemeinde (LTG) und Ernst-Otto Hagedorn, Vorsitzender des Tanzclubs TGC Blau-Gold die Füller. Mit einer Kooperationsvereinbarung geht am Rögy nun ein Bewegungsprojekt an den Start.

Bokwa, Fechten, Judo, aber auch "Power Chilling" (Autogenes Training) stehen den Schülern an Langtagen in der Mittagspause zur Auswahl. Dafür stehen Trainer der LTG zur Verfügung. Der Tanzkurs wird von Michael Heming vom TGC geleitet. "Wir möchten die Kompetenz der Vereine stärker in die Schule und gleichzeitig die Schüler in Bewegung bringen", sagte Sportlehrer Heinz Dörpinghaus. Heinz-Werner Rohland (TGC) sieht darin eine "gut gelungene Kooperation, von der beide Seiten nur profitieren können".

Worauf es Dörpinghaus und Lippert ankam: "Wir bieten bewusst Sportarten an, die es nicht im Sportunterricht gibt." Natürlich sei es immer schwierig, Jugendliche zwischen 14 und 16 für den Sport zu begeistern. "Aber wir wollen versuchen, durch ein vielfältiges Angebot ihnen einen Anstoß zu geben, herauszufinden, was einem liegt."

Bisher sind zwei Kurse an den Start gegangen, der Rest folgt nach den Herbstferien. Die Resonanz? "Beim Fechten kamen rund 25 Schüler. Das ist ein guter Schnitt für ein freiwilliges Projekt", resümierte Schulleiter Matthias Lippert.

Auch Jungen wagen sich aufs Tanzparkett

Auch die Tanzstunde kam gut an. Was Lehrer und Trainer freut: Beide Kurse lagen bei Mädchen wie Jungen gleich im Trend. Beim Tanzsport sei das schon ungewöhnlich, so Michael Heming. Er freut sich aber, dass die Jungen das Tanzparkett für sich entdecken. "Tanzen hat ja neben der Bewegungs- durchaus auch eine soziale Komponente."

(Quelle: rga-online vom 16.10.2013 / von Claudia Radzwill)