Deutscher Gründerpreis: Zwei RöGy-Teams unter den Top Ten im Rheinland

Die Spielphase des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2013 ist beendet. Gestern wurden die Remscheider Teams geehrt: RöGy und Berufskolleg belegten die ersten drei Plätze.

Zwei Mal teilgenommen, zwei Mal auf Platz eins: Wie schon in 2012, heißt auch 2013 das Sieger-Team beim Deutschen Gründerpreis für Schüler auf Remscheider Ebene McMotors. Das Quartett, bestehend aus drei Mädels und einem Jungen vom Röntgen-Gymnasium, schaffte in der Spielphase stolze 4.200 Punkte, wofür es von der Sparkasse 500 Euro gab. Es gehört damit zu den zehn besten Teams im Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV), bei dem insgesamt 128 Planspiel-Unternehmen an den Start gegangen waren.

Ebenfalls den Sprung unter die rheinischen Top Ten - die bereits am Donnerstag, 13. Juni, in Düsseldorf geehrt werden - schaffte das Team inventive genius mit starken 4.140 Punkten. Das Mädchen-Trio, ebenfalls vom RöGy, bekam ein Preisgeld von 250 Euro.

Remscheider Bronze ging gestern an ein weiteres rein weibliches Planspiel-Unternehmen: die drei Damen von Foldaway-Shoe vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung (BWV) durften sich über immerhin 100 Euro freuen. Auf den Rängen vier bis acht landeten die Planspiel-Firmen Final Movement (RöGy), Remscheid lebt! (BWV), Tempo di Moda (BWV), Chip connect (EMA) und Clear Ear (RöGy).

Alle Schülerinnen und Schüler bekamen zudem Teilnahme-Zertifikate bzw. Sieger-Urkunden, "die später in jeder Bewerbungsmappe von jedem Unternehmen gern gesehen werden", wie Markus Kollodzey vom Sparkassen-Marketing betonte.

Die Ideen der ersten Drei

McMotors besteht aus Alina Kürten, Daniela Bese, Saskia Pachner und Dustin Wawoczny. Das Produkt: LED-Lampen an den Rädern von Motorrädern - so genannte Rimlights -, um die Sicherheit der Fahrer bei (einbrechender) Dunkelheit zu verbessern.

inventive genius ist das Unternehmen von Michelle Moschek, Julia Stillger und Elisa Buscher. Das Produkt: "Freet", eine gekühlte Schuheinlage für heiße, laufintensive Tage, die zudem energieeffizient per Akku funktioniert.

Foldaway-Shoe, das sind Carmen Goldbach, Jana Schlimme und Kerstin Ginschel. Ihre Idee: Ballerina mit ausfahrbarem Absatz, so dass sich der Schuh per Teleskop-Technik und im Handumdrehen vom flachen Modell zum Pumps wandelt.

Die beiden RöGy-Teams werden am Donnerstag erfahren, ob sie zur Bundessiegerehrung nach Hamburg dürfen.

(Quelle: rga-Online- xray / von Mark)