Hausaufgabenkonzept des Röntgen-Gymnasiums

für die Sekundarstufe  I

 
A) Allgemeine Regelungen

  • Ziele der Hausaufgaben:

Hausaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil des schulischen Lernens. Sie dienen der Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und fördern die Selbstständigkeit des Schülers. Die Hausaufgaben erwachsen aus dem Unterricht und fließen wieder in diesen zurück. Deshalb kann ein Teil der Hausaufgaben schon im Unterricht vorweggenommen werden.

  • Art der Aufgaben:

Bestimmte Hausarbeiten können nicht ausschließlich im Unterricht geleistet werden und haben weiterhin ihren eigentlichen Ort zu Hause: Vokabeln lernen, Lektüren lesen und vorbereiten, Schreibaufgaben produzieren, Übungs­aufgaben bearbeiten, inhaltliche und organisatorische  Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsstunde, Auswendiglernen von Regeln und Daten, Stundenprotokolle schreiben, Referate ausarbeiten und Vorbereitungen auf Klassenarbeiten oder Tests.

  • Umfang der Hausaufgaben:

Faustformel: Der Umfang der Hausaufgaben soll in den Jahrgangsstufen 5-7 pro UE 15 Minuten in der Woche betragen. Ab der Jahrgangsstufe 8 gilt als Faustregel  12 Minuten pro UE. (UE = eine Unterrichtseinheit a 67,5 Minuten, die Jahrgangsstufe 5 hat z. B. pro Tag 4 UE)

  • Hausaufgaben-Heft:

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden die Schüler in das Hausaufgaben–Management eingeführt. Die Schüler erhalten von der Schule ein Hausaufgabenheft und lernen, dieses Heft als Planungsinstrument für die gesamte Schullaufbahn zu nutzen. Die Lehrerinnen und Lehrer schreiben in den  Jahr­gängen 5 und 6 die Hausaufgaben an die Tafel.

  • Umgang mit Schwierigkeiten bei der Anfertigung der Hausaufgaben:

Bei der Nichterledigung der Hausaufgaben meldet sich der Schüler selbstständig zum Stundenbeginn. In der Folgestunde zeigt er die nachgemachten Hausaufgaben unaufgefordert vor. Bei Unklarheiten dokumentiert der Schüler seine Beschäftigung mit den Aufgaben durch das Notieren möglichst exakter Fragen zum Problem. Nicht und unzureichende Hausaufgaben werden als Mangel notiert. Schülerinnen und Schüler, die inhaltliche oder organisatorische Probleme bei der Anfertigung der Hausaufgaben haben, werden zum  Besuch der Lernzeiten verpflichtet.

  • Aufgaben der Eltern:

Die Eltern können ihre Kinder bei den Hausaufgaben dahingehend unterstützen, dass sie darauf achten, dass die Hausaufgaben erledigt werden, dass die Schülerinnen und Schüler zu festen Zeiten regelmäßig für die Schule zu Hause arbeiten und dass sie einen Arbeitsplatz nutzen, wo sie nicht abgelenkt werden.  Vergleiche Eltern- und Schülerbrief aus Klasse 5!

  • Hausaufgaben-Betreuung:

Eine Lernberatung durch den Fach- bzw. Klassenlehrer kann helfen, Probleme bei der Erledigung der Hausaufgaben zu lösen. Für Schüler, denen es schwer fällt, ihre Arbeiten zu Hause zu erledigen, bietet das Röntgen-Gymnasium eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung an bzw. können die Schüler am Programm 13-Plus teilnehmen.

B) Übersicht über Hausaufgaben für die einzelnen Fächer


DEUTSCH

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Leseaufgaben (Lektüren), mit Notizen

• Arbeitspläne (z.B. als Vorarbeit zur Verfassung von Analysen)

·    Portfolio

• für einzelne Schüler Verlegung komplexerer Schreibaufträge in den Unterricht oder die Lernzeiten


MATHEMATIK

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Lernen der Definitionen und Regeln

• Fragen zu den Hausaufgaben, welche die Schüler nicht bearbeiten konnten, sollen so vorbereitet werden, dass das Problem sinnvoll eingegrenzt werden kann.

• Wochenpläne


ENGLISCH

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Vokabeln

• vorbereitendes Lesen, insbesondere Lektüren

• Jahrgangsstufe 8 und 9: Produktion von Texten wie z.B. comment / diary entry/ analysis / interior monologue

• Verlegung von geschlossenen bis halboffenen Übungsaufgaben (workbook, practice im Buch) in den Unterricht

•Verlegung exemplarischer Textsorten­produktion in Jahrgangsstufe 8 und 9 in den Unterricht


LATEIN

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Vokabeln

• Grammatik (Erlernen der Formen, Regeln)

• Zusammenfassung, Textvorerschließung, Arbeitsübersetzung, Interpretationsbausteine, Kreativaufgaben, aufbauende Arbeitsaufträge

• Verteilung auf Wochenpläne möglich

• Erarbeitung als Projektarbeit möglich


FRANZÖSISCH

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Vokabeln

• vorbereitendes Lesen, insbesondere bei Lektüren

• in den fortgeschrittenen Jahrgangsstufen: Die Erarbeitung längerer freier Texte wie z.B. résumé, commentaire de texte, journal

• Verlegung von geschlossenen bis halboffenen Übungsaufgaben aus dem Lehrbuch sowie dem Cahier d’activités in den Unterricht

• Verlegung exemplarischer Textsorten­produktion in Jahrgangsstufe 8 und 9 in den Unterricht

 
SPANISCH

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Vokabeln

• Grammatik (Erlernen der Formen, Regeln)

• Lesen von Texten

• Verlegung von schriftlicher Textarbeit in den Unterricht

• sollten umfangreichere Hausaufgaben notwendig sein, werden diese mit zeitlichem Vorlauf gegeben


CHEMIE / PHYSIK

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Versuchsprotokolle

• kleine Rechnungen

• Wiederholungen zur letzten Stunde

• kleine Recherchen

• kleine Texte vorbereiten

• Heftführung nach beschlossenem Konzept in den Naturwissenschaften

 

BIOLOGIE

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Heftführung (Führen des Inhaltsverzeichnisses, Einkleben der Arbeitsblätter)

• kleinere Aufgaben aus dem Schülerbuch zur Vor- oder Nachbereitung des Unterrichts

Projekte, die langfristig angekündigt werden (Langzeitversuch Keimung (Jgst. 5+6), Herbarium (Jgst. 8), Referate (obligatorisch ab Jgst. 8))

 

GESCHICHTE

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• vorbereitende Leseaufgaben

• mündliche Aufgaben

• Portfolioarbeit/Lerntagebuch/Arbeitsplan (Langzeitaufgaben)

• Verlegung von schriftlicher Textarbeit in den Unterricht, bzw. „Stückelung“ der Analysen

• keine schriftlichen HA mehr in Jahrgangsstufe 6

 

ERDKUNDE

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Vor- und Nachbereitung der Stunden: besonderer Stellenwert: Fachbegriffe

•lange schriftliche HA nicht vorgesehen


RELIGION

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• „kleine“  Recherchen, das Lesen eines kurzen Textes, das Verfassen eines Protokolls.

 


PHILOSOPHIE

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Begriffsdefinitionen

• Vorverständnis der Schüler zu Problemen

• Strukturskizzen

• knappe Ergebnisprotokolle

• Entwicklung eigener Lösungsvorschläge

• Textarbeit

• Analysen als Teilaufgaben


MUSIK

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• z. B. Kleine Recherchen, das Lesen eines kurzen Textes,  Lernen der Fachtermini

 

 

KUNST

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

• Fertigstellen praktischer Aufgaben zum Abgabetermin

• Entwicklung von Zeitplänen mir den Schülern

 

SPORT

Weiterhin Hausaufgaben

Umgang mit „großen“ Hausaufgaben

Mitbringen der Sportsachen!

 

Stand: 18.11.2015 Grafke