Die Skifahrt der Jahrgangsstufe 9 ins Defereggental in Österreich vom 8.2.-16.2.2019

Ein Bericht von Florian Preißmann und Pasquale Cammareri (9c)

Nach einer fulminanten Woche ist sie nun vorbei, die Skifahrt 2019, wo rund 80 Schüler des Röntgen-Gymnasiums im Defereggental die Pisten runtergesaust sind. Alle hatten Spaß, auch die, die nicht aktiv Ski fahren konnten!

 

Schon auf der Hinfahrt hatte man die Chance, Mitschüler kennenzulernen, mit denen man in der Schule noch keinen Kontakt hatte. Im Bus wurden bereits erste neue Freundschaften geknüpft, welche sich über die Woche immer weiter festigten.

Nachdem wir Samstagmorgen sehr müde im Posthof in St. Jakob angekommen waren, hatten wir zunächst Zeit, unsere Zimmer einzurichten und uns in der Gegend zurecht zu finden. Nach einem stärkenden Mittagessen und der Zimmereinteilung fuhren wir mit dem Skibus zum Depot und liehen unsere Ski-Ausrüstung aus. Der erste „Kontakt“ mit Skiern, Stöcken und Schuhen war schon ein bisschen ungewohnt, aber die Lehrer erklärten uns, wie wir das Material am besten tragen würden uns so fiel keiner über seine Füße.
Als wir zurück zur Jugendherberge kamen, hatten wir genügend Zeit, den Ort zu erkunden bevor es Abendessen gab. Bettruhe war erst um 22:00 Uhr, also hatten wir genug Zeit, nach dem Abendessen mit Mitschülern und Mitschülerinnen Zeit zu verbringen. Auch wenn wir die Uhrzeit zuerst als früh empfanden, stellte sich später raus, dass wir alle ziemlich müde waren und so fielen die meisten schon bald ins Bett.

Am ersten Tag standen wir früh auf, frühstückten und fuhren dann zur Skipiste. Dort wurden wir dann in verschiedene, kleine Gruppen eingeteilt, sodass sich die Skilehrer besser auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler konzentrieren und uns so direkt Feedback geben konnten. Schon am ersten Tag gab es große Erfolgserlebnisse, besonders für die, die noch nie Ski fahren waren und die ersten „Schritte“ auf der Piste gewagt hatten. Gruppen, mit Schülerinnen und Schülern, die bereits gut fahren konnten, wagten sich bald auch auf die blauen oder roten Pisten. Die Anfänger blieben zunächst auf dem „Beginner-Hügel“ vor dem Depot. Damit keiner Angst vor dem Skifahren bekam, gingen die Skilehrer gut auf unsere Bedürfnisse ein, so dass jeder seinem Niveau entsprechend gefördert wurde. Deshalb wurde das Verhältnis zwischen uns Schülerinnen und Schülern und Skilehrern ziemlich schnell ziemlich gut und man sah sie mehr als Freund, als als Lehrer. Sie hatten immer ein offenes Ohr für uns, redeten denen gut zu, die noch ein wenig ängstlich waren oder förderten die, die schon gut fahren konnten. Auch die Lehrer waren immer mit auf der Piste und standen uns mit Tipps und Verbesserungsmöglichkeiten zur Seite oder kümmerten sich um kleine „Problemchen“ oder Verletzungen.

Nachmittags nach dem Skifahren hatte man dann Zeit für sich und seine Freunde. Beim gemeinsamen Abendessen kamen immer alle zusammen, um z.B. organisatorische Dinge zu besprechen. Aber es gab auch die Möglichkeit, witzige Erlebnisse, die man in seiner Skigruppe erlebt hatte, zu erzählen. Danach gab es ein freiwilliges Abendprogramm. Man konnte z. B. mit den Lehrern Spiele spielen, kegeln oder in die kleine Disco gehen. Da wir dieses Jahr über den Valentinstag weggefahren waren, gab es dieses Jahr ein weiteres lustiges Erlebnis: Zwei Schüler hatten Gedichte für ihre Lieblings-Skilehrer geschrieben und überreichten diese am Abend unter einem großen Begeisterungsbeifall mit Rosen und Pralinen. Leider war das schon einer der letzten Tage.  Wir hätten uns gewünscht, noch länger zu bleiben, da die Gemeinschaft untereinander immer stärker wurde. Die Woche ging leider viel zu schnell rum, im Gegensatz zur Rückfahrt, denn dort standen wir im Stau… Da wir uns aber alle so gut kennengelernt hatten, wurde uns auch auf der 12-Stunden-Fahrt nicht langweilig. Zum Abschluss kann man sagen, dass die Skifahrt, sowohl den fortgeschrittenen Skifahrern als auch den Anfängern sehr viel Spaß gemacht hat und ein Erlebnis ist, welches wir nicht so schnell vergessen werden.

Von Pasquale Cammareri & Florian Preißmann

 

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