Präsentationsabend des Projektkurses „Verfolgungsgeschichte(n)“ der Jahrgangsstufe Q1

Zahlreiche Gäste fanden am Donnerstagabend den Weg in die Aula, um den Präsentationsabend des Projektkurses „Verfolgungsgeschichte(n)“ der Jahrgangsstufe Q1 zu besuchen.

Ein ganzes Schuljahr hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses unter der Leitung von Stefanie Pirags und Alexander Gropper mit dem System und Terror der Konzentrationslager zur Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt und während eines einwöchigen Aufenthaltes in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar an zahlreichen verschiedenen Themen gearbeitet und geforscht.

Elisabeth Zahn und David Dziuk begrüßten die Gäste und führten durch das Programm. Zu Beginn stellten alle Teilnehmer des Projektkurses ihr „persönliches Buchenwald-Bild“ vor, das sie während ihres Aufenthaltes in der Gedenkstätte Buchenwald aufgenommen hatten. Mit zum Teil sehr persönlichen Worten schilderten sie ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Im Anschluss hatten die Besucher in einem Museumsgang die Möglichkeit, sich die zahlreichen Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres beschäftigt haben, anzusehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Projekte waren vielfältig, ebenso die Arten der Präsentation: Ob Podcasts zu den Themen „Kinder in Buchenwald“ oder „Das sogenannte ‚Kleine Lager‘“, eine Homepage zum Thema „Medizinische Versuche an Häftlingen“, Ausstellungen an Stellwänden und Modelle zu den Themenkomplexen „Der rosa Winkel: Homosexuelle Häftlinge“, „Weimar und Buchenwald – Wusste wirklich niemand Bescheid?“, „Täter oder Opfer?“, „Der sogenannte ‚Sonderbau‘: Zwangsprostitution im Konzentrationslager Buchenwald“, „2 Remscheider im KZ Buchenwald“, „Musik im Konzentrationslager“ und „Das sogenannte Speziallager nach 1945“ oder eine Leseecke mit der Erzählung „Von Mensch zu Mensch“ – die Ergebnisse waren beeindruckend und zeigten deutlich, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Verfolgung im Nationalsozialismus“ auseinandergesetzt haben und welche Prozesse vor allem der Aufenthalt in der Gedenkstätte in ihnen ausgelöst hat.

Frau Pirags und Herr Gropper werden auch im neuen Schuljahr, dann inzwischen zum dritten Mal, diesen Projektkurs in der Jahrgangsstufe Q1 anbieten. Für ihr Engagement und ihr Konzept des Kurses wurden sie bereits auch „belohnt“: Frau Pirags und Herr Gropper sind zwei von 20 Lehrerinnen und Lehrern aus ganz NRW, die ausgewählt wurden, in den Herbstferien an der Fortbildung „Erziehung nach Auschwitz“ an der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem (Jerusalem/Israel) teilzunehmen. Darüber werden sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

Die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses „Verfolgungsgeschichte(n)“:

Kira Becker – Xena Berlitz – Melisa Bulut – David Dziuk – Justin Erfurth – Arne Gonschior – Jan Gonschior – Marleen Heider – Carla Heinrichs – Sebastian Hinsche – Marleen Jaworski – Joselle Köch – Luisa Kreh – Ruth Lockner – Elea Mießen – Marieke Mügge – Marta Pigula – Cynthia Richtarski – Helen Sucic – Erik Theißen – Lisa Wilhelm – Elisabeth Zahn

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