Schulordnung:
Unser Zusammenleben am Röntgen-Gymnasium

Damit sich alle in unserer Gemeinschaft wohl fühlen …
Wir, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern des Röntgen-Gymnasiums, sind für ein gutes Klima unserer Schule gemeinsam verantwortlich.
Für ein gutes Zusammenleben gemäß unserem Leitbild
 gehen wir fair miteinander um und unterstützen uns gegenseitig
 lösen wir Konflikte im Gespräch
 sind wir tolerant und achten auf einen freundlichen Umgangston
 sind wir einander Vorbilder
 achten wir auf unsere Gesundheit und die Gesundheit der anderen
 halten wir die vereinbarte Handyregelung ein
Für eine gute Arbeitsumgebung
 verhalten wir uns im Schulgebäude ruhig
 halten wir die Gebäude und das Gelände sauber und werfen Abfälle in die entsprechenden Abfallbehälter
 halten wir unseren Klassenraum, die Mensa und die Toiletten sauber, behandeln das Mobiliar pfleglich und gehen mit schuleigenem Material und ausgeliehenen Büchern ordentlich um
 stellen wir bei Raumwechseln ab der 3. UE immer die Stühle auf die Tische
Damit es im Unterricht gut klappt
 kommen wir pünktlich, vorbereitet und mit den notwendigen Materialien ausgestattet zum Unterricht
 nehmen wir aktiv am Unterricht teil
 essen und trinken wir im Unterricht nicht (es ist erlaubt, Wasser zu trinken)
Für ein rücksichtsvolles Zusammenleben auf dem Schulgelände
 betreten und verlassen wir das Schulgebäude erst nach dem Pausengong
 legen wir unsere Schultaschen zügig beim Raumwechsel in den großen Pausen in den überdachten Pausengängen zwischen Pavillon 2 und 3 ab.
 halten wir uns während der großen Pausen auf dem Schulhof oder in der Mensa / dem P3 auf
 halten wir uns während der Regenpausen nur auf den Fluren und Gängen des Altbaus sowie den überdachten Pausengängen auf
 spielen und werfen wir auf dem Schulgelände nicht mit harten Bällen, Steinen, Schneebällen und anderen gefährdenden Gegenständen
 verlassen wir das Schulgelände während der Unterrichtszeit oder in den Pausen nur als Oberstufenschüler oder in der Mittagspause mit Sondergenehmigung und nur über den Eingang am Pavillon
Umgang mit Verstößen gegen die Schulordnung
Der Umgang mit Verstößen gegen die Hausordnung wird in jedem Einzelfall individuell geregelt. Geeignete Maßnahmen können Ordnungsdienste, Nachsitzen bzw. in besonders schweren Fällen auch die Einberufung einer Teilkonferenz für Ordnungsmaßnahmen sein.

 

Umgang mit privaten elektronischen Medien in der Schule

Präambel

„Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen.

Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen.“ [1]

Unser positives Schul- und Arbeitsklima ist die Voraussetzung für die Art von Lernen, die nachhaltig wirkt und lebenslang verfolgt wird. Dies beinhaltet den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien und den Respekt vor dem Persönlichkeitsschutz aller Schulbeteiligter.

Diese Handyregelung ist als Verhaltenskodex zu verstehen, mit der Zielsetzung eines mündigen digitalen Bürgers, der Gesetze und moralisch-ethische Prinzipien befolgt.

Allgemein

  1. Digitale Medien dürfen in die Schule mitgebracht werden. Die Schule übernimmt jedoch keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung, auch wenn diese beim Einsatz im Unterricht erfolgt. Außerhalb der geregelten Zeiten (s. u.), müssen sie stumm- oder ausgeschaltet in der Tasche aufbewahrt werden.
  2. Die Verwendung von privaten elektronischen Medien in der Schule unterliegt dem Erziehungsauftrag und meint damit die ausschließlich schulische Nutzung des Handys. Dies gilt für alle Schulbeteiligten.
  3. Das Konsumieren  jeglicher  Medien,  die  den  Erziehungszielen  der  Schule  widersprechen oder strafbar sind, ist untersagt, ebenso das Tauschen und Teilen von Dateien (Bilder, Videos, Musik, etc.) (vgl. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte).

Datenschutz und Persönlichkeitsrechte

  1. Private Bild- & Ton-Aufnahmen (Fotos, Videos, Sprachaufnahmen) sind grundsätzlich für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer verboten, denn sie unterliegen Persönlichkeits- und Datenschutzrechten.
  2. Außerhalb der Öffentlichkeitsarbeit des Gymnasiums ist eine Veröffentlichung von Bild- und Ton-Aufnahmen nicht erlaubt, d. h. auch im Rahmen von im Unterricht entstandenen Bild- und Ton-Aufnahmen dürfen weder von Schülerinnen und Schülern noch Lehrerinnen und Lehrern oder Eltern veröffentlicht werden.

Außerhalb des Unterrichts

  1. Vor Unterrichtsbeginn bis 7.50 Uhr darf das Handy zum Musikhören oder Ähnlichem verwendet werden, sofern es den erzieherischen Zielen der Schule nicht widerspricht sowie Persönlichkeitsrechte wahrt (s. Punkt 3 und 4).
  2. Die Pausenzeiten dienen zur Erholung, deshalb ist die Nutzung digitaler Medien in den großen Pausen und der Mittagspause nicht erlaubt. Auch die Mensa ist in den Pausen eine handyfreie Zone, da sie zum Essen dient.
  3. Um das Handy als Informationsquelle zu nutzen, ist eine lautlose Verwendung für schulische Zwecke (z. B. WebUntis, Elternbenachrichtigungen) während der wenigen Minuten im Zeitraum zwischen den beiden Gongs direkt vor Beginn jeder Unterrichtsstunde erlaubt. Danach muss das Handy wieder in der Tasche verstaut werden unabhängig davon, ob der Unterricht beginnt oder nicht.
  4. Abweichende Regel für die Oberstufe: Der Oberstufe ist das Verwenden von Handys in Freistunden (dann auch in der Mensa), im Innenhof des Atriumbaus sowie vor und in der Landwirtschaftsschule (auch in Pausen) erlaubt.
  5. In Ausnahmefällen, kann eine Lehrkraft das einmalige Verwenden des Handys erlauben. Danach unterliegt die Handynutzung wieder den hier beschlossenen Regeln.
  6. Für Schulveranstaltungen (Klassenfahrten, Wandertage) können individuelle Regelungen mit den Klassenlehrerteams abgesprochen werden.

Verwendung im Unterricht

  1. Wenn die Lehrkraft den Einsatz des Handys im Unterricht methodisch-didaktisch als angemessen ansieht, kann sie es als Ergänzung nutzen. Ausgeschlossen ist das individuelle Musikhören in der Sekundarstufe I. Der Einsatz erfolgt für die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis, da das Handy nicht über die Schule versichert ist. Die Lehrkraft verpflichtet sich, allen Lernenden die gleichen Chancen zu ermöglichen (d. h. durch den Einsatz von z. B. Laptops und/oder ipads).
  2. In Klassenarbeiten und Klausuren sind Smartphones, Smartwatches o. Ä. verboten. In Klausuren der Oberstufe werden sie entweder nicht mitgebracht oder vor der Klausur bei der beaufsichtigenden Lehrkraft abgegeben. Ein Zuwiderhandeln gilt als Täuschungsversuch.[2]

Umgang mit Regelverletzungen:

  1. Bei einem Verstoß gegen die Regeln wird das entsprechende Medium mit Zubehör (d. h. beim Handy beispielsweise mit der SIM-Karte oder bei MP3-Playern mit Kopfhörern) von der Schule einbehalten und im Schultresor aufbewahrt. Die Erziehungsberechtigten nehmen den Verstoß zur Kenntnis und führen innerhalb einer Woche nach dem Regelverstoß gemeinsam mit ihrem Kind und der Schulleitung ein Gespräch über den Umgang mit digitalen Medien in der Schule. Die Rückgabe der Geräte an die betreffende Schülerin oder den Schüler erfolgt spätestens am Folgetag durch die Schulleitung.

Lehrerinnen und Lehrer

  1. Die Lehrerinnen und Lehrer können ihr Handy während der regulären Schulzeit ganzzeitlich für schulische Zwecke benutzen, aber werden dabei ihrer Vorbildfunktion im Umgang mit digitalen Medien gerecht.
  2. Sie beachten dabei die gleichen Regeln, die unter „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte“ aufgeführt wurden.
  3. Alle Lehrerinnen und Lehrer achten auf die Umsetzung der beschlossenen Handyregeln und ahnden Verstöße gleichermaßen.

Eltern

  1. Die Eltern verpflichten sich, die Schule bei ihrem digitalen Erziehungsauftrag zu unterstützen, d. h. sie informieren sich über gesetzliche Vorschriften und achten ebenfalls auf die Einhaltung der hier formulierten Regeln.

 Die obigen Regeln hat die Schulkonferenz am 13.06.2019 beschlossen. Sie gelten ab dem 28.08.2019.

 

 

[1] KMK, Medienbildung in der Schule, 2012, S. 3

[2] Die Benutzung oder die Mitführung elektronischer Kommunikationsmittel oder Geräte zur Speicherung von Daten (Handys, Smartphones, Pocket-PCs, MP3-Player und Ähnlicher) in Klausur-, Klassenarbeits- oder Prüfungsräumen - auch im ausgeschalteten Zustand - ist nicht gestattet und kann als Täuschungsversuch (APO-S I § 38.2 und APO-GOSt § 24) gewertet werden.